Bündnis 90/Die GRÜNEN Berlin Lichtenberg: Kinder- und Familiengerechtes Lichtenberg

5 Für ein Kinder- und Familiengerechtes Lichtenberg

„Eine Stadt für alle“ braucht ein Familiengerechtes Lichtenberg, in dem Jung und Alt solidarisch und gleichberechtigt zusammenleben. Zur Wahl steht ein neuer Generationenvertrag für die Stadt, der Kindern endlich den Platz einräumt, den sie brauchen, Jugendlichen mehr Mitbestimmung gibt, Familie und Beruf vereinbar werden lässt und selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ermöglicht.

Was bedeutet das?

  • Eine Willkommenskultur kann nicht administrativ angeordnet werden, sondern wächst in den einzelnen Stadtteilen und Regionen mit den jeweiligen Bedingungen.
  • Ältere und jüngere Lichtenberger und Lichtenbergerinnen können voneinander profitieren und lernen, z. B. bei der Gestaltung ihres Stadtviertels, bei der Gestaltung von Wohnformen (generationsübergreifendes Wohnen) oder bei der Zusammenarbeit in Unternehmen.
  • Niemand darf vergessen werden – weder Kinder oder Jugendliche, noch Familien, Alleinerziehende, ältere oder pflegebedürftige Menschen.

Wofür setzen wir uns ein?

  • Wir setzen uns für die Stärkung bürgerschaftlichen Engagements ein. Dafür wollen wir die Rahmenbedingungen durch entsprechende Förderstrukturen schaffen.
  • Wir wollen erreichen, dass die Qualität der Betreuung in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Heimen verbessert wird und eventuelle Missstände behoben werden.
  • Mit dem Abschluss eines Rahmenvertrages „Jugendarbeit in Berlin“ wollen wir die Jugendarbeit in Lichtenberg entwickeln und langfristig auf ein sicheres Fundament stellen. Es darf nicht zu einer weiteren Leistungskürzung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit kommen.

Und konkret?

  • Wir setzen uns dafür ein, dass aufgrund des steigenden Bedarfs (ca. 1000 Plätze werden in den nächsten 2 Jahren benötigt) mindestens eine Kita neu errichtet wird und die Kapazitäten der bestehenden Kitas erweitert werden. Genügend Betreuungsplätze – das bedeutet Chancengleichheit für Kinder und Eltern.
  • Wir regen die Schaffung von Multifunktionshäusern an, die sowohl als Kita als auch als Schule genutzt werden können. Damit wollen wir Bedarfsschwankungen entgegenwirken.
  • Diversity und Genderkompetenz sollen in jeder Jugendeinrichtung selbstverständlich sein.