Bündnis 90/Die GRÜNEN Berlin Lichtenberg: Lernendes Lichtenberg

3 Für ein Lernendes Lichtenberg – Bildung und Lernen lebenslang

„Eine Stadt für alle“ gibt es nur in einem lernfähigen Lichtenberg mit besseren Kindergärten, besseren Schulen, besserer Aus- und Weiterbildung und besseren Hochschulen für alle.

Was bedeutet das?

  • Bildungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen. Wir fordern Chancengleichheit und Qualität in der Bildung junger Menschen – von der Kita bis zur Hochschule.
  • Gute und finanzierbare Kinderbetreuung muss flächendeckend sichergestellt werden – damit Familie und Beruf für alle vereinbar sind. Die Rolle des Bezirks ist es, im Dialog mit allen Beteiligten (Kitas, Trägern, Eltern, Politik) adäquate Lösungen zu gestalten.
  • Auch bei wachsendem Bedarf muss eine wohnortnahe Grundschulversorgung in allen Stadtteilen Lichtenbergs sichergestellt bleiben.

Wofür setzen wir uns ein?

  • Wir wollen in Kitas eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen pädagogischem Personal und Kindern sowie eine Ausdehnung der Regelkitazeit.
  • Wir wollen die Zusammenarbeit von Kitas, Schulen und Jugendhilfe stärken und unterstützen sie darin, gemeinsame Wege auszuprobieren und Kooperationsverträge abzuschließen.
  • Wir setzen uns für den Ausbau der bestehenden Bildungsinfrastruktur, d. h. der Hochschulen, Volkshochschulen, Musikschulen, Bibliotheken, Ausbildungsplätze, Kitas und Schulen ein.
    Einrichtungen der Umweltbildung, wie z. B. im Lichtenberger Interkulturellen Garten oder der Naturschutzstation Malchow, sollen verstärkt gefördert werden.

Und konkret?

  • Wir setzen uns für die Herstellung einer adäquaten räumlichen Infrastruktur, eine Verringerung des Sanierungsrückstaus, die Realisierung geeigneter Raumkonzepte und eine gute Ausstattung der Lernräume an den Schulen in Lichtenberg ein.
  • „Gesunde Ernährung“ in Kitas und Schulen muss selbstverständlich werden, denn Gesundheitserziehung ist auch eine pädagogische Aufgabe. Wir fordern deshalb, neben einer flächendeckenden Versorgung mit ausgewogenen Ernährungsangeboten, u. a. auf genmanipulierte Lebensmittel zu verzichten und fördern die Verwendung von Bio-Lebensmitteln.
  • Schulgebäude sollen als räumliche Ressource allen Menschen im Stadtteil zur Verfügung stehen.