8 Umweltgerechtigkeit – Markenzeichen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
„Eine Stadt für alle“ braucht Umweltgerechtigkeit. Unser Ziel ist die Klimastadt Lichtenberg. Lichtenberg braucht ein schlüssiges Energiekonzept aus Energieeffizienz, Energieeinsparung und dem Einsatz erneuerbarer Energien. So schützen wir das Klima, schaffen viele neue Arbeitsplätze und entlasten die Verbraucherinnen und Verbraucher.
Was bedeutet das?
- „Eine Stadt für alle“ bedeutet, Umwelt und Natur zu schützen und den Menschen ein lebenswertes Umfeld zu gestalten. Das sind wir uns und den kommenden Generationen schuldig.
Artenvielfalt ist Lebensqualität. - Wir verfolgen die „Strategie der drei E’s“: Energieeinsparung, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, denn die Energieversorgung der Zukunft muss sicher, ökologisch und preiswert sein.
- Der Bereich Naturschutz soll im Bezirksamt finanziell und personell besser ausgestattet und Umweltschutz, Naturschutz und Grünplanung zusammen gedacht werden.
Wofür setzen wir uns ein?
- Wir setzen uns für differenzierte Pflegekonzepte der Grün- und Verkehrsflächen unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes ein.
- Wir wollen die ökologische Landwirtschaft fördern und die Gentechnikfreiheit bewahren.
- Wir fördern dezentrale Energieversorgungskonzepte und die Schaffung dezentraler Anschluss- und Einspeisestellen ins Fernwärmenetz, um die Energieeffizienz zu erhöhen und die Kosten der Wärmeversorgung zu senken.
- Verbraucherinnen und Verbraucher müssen verstärkt über gesundheitliche Risiken von Lebensmitteln informiert werden.
- Wir fordern ein zeitgemäßes Tierparkkonzept, eine gästefreundliche Gestaltung des Tierparks und artgerechte Tierhaltung.
Und konkret?
- Wir setzen uns für eine umfassendere Ausweisung von Schutzgebieten im Bezirk ein. Die Rummelsburger Bucht soll wie die Wartenberger Feldmark ein Landschaftsschutzgebiet werden. In Landschaftsschutzgebieten sind Erholungsnutzung sowie Arten- und Naturschutz gleichrangig.
- Wir machen uns dafür stark, die Möglichkeiten der Nutzung kommunaler Abwässer und des Einbaus von Solaranlagen auszuschöpfen, z. B. zur Wärme- oder Stromgewinnung in öffentlichen Gebäuden.
- Wir setzen uns dafür ein, Energie und Ressourcen zu sparen, z. B. durch Konzepte der Regenwassernutzung und –speicherung für den Sanitärbereich oder durch eine intelligente Regulierung der Straßenbeleuchtung mithilfe von Bewegungsmeldern.
- Die zusätzliche Flächenversiegelung (Netto-Neuversiegelung) soll auf null reduziert werden.
- Um den steigenden Temperaturen im Sommer zu begegnen sind Frischluftschneisen wichtig, damit die kühle Luft des Umlandes in die Innenstadt geleitet wird und für Abkühlung sorgt. Wir fordern daher die Erarbeitung eines bezirksübergreifenden Frischluftschneisenkonzepts, zur baulichen Freihaltung von entsprechenden Bereichen.






