6 Leben in Lichtenberg - Wohnraum, Mobilität und Umwelt
„Eine Stadt für alle“ meint ein Lebenswertes Lichtenberg für alle. Eine Stadt, in der alle gut leben können, braucht bezahlbare Mieten. Eine neue Politik des öffentlichen Raums braucht Mobilität für alle. Eine intakte Umwelt braucht Vielfalt, Respekt und Sicherheit.
Was bedeutet das?
- Bei aller Freude über die steigende Attraktivität Lichtenbergs als Lebens- und Arbeitsort möchten wir der Aufwertung und Verdrängung, wie sie in anderen Bezirken stattfindet, entgegen wirken.
- Wir möchten die Lebensqualität in Lichtenberg erhöhen – durch eine intelligentere Verkehrsanbindung, durch eine kreative Nutzung von Freiflächen und durch eine Neu- und Umgestaltung von Spielplätzen.
Wofür setzen wir uns ein?
- Wir wollen eine gezielte Wohnungspolitik in Kooperation mit Wohnungsbaugenossenschaften und –unternehmen betreiben und uns für eine ausgewogene soziale Durchmischung der Wohngebiete stark machen.
- Wir setzen uns für ein Umdenken von einer autogerechten Stadt zu einer Stadt für alle ein – für Fußgänger und Fußgängerinnen, für Radfahrer und Radfahrerinnen, für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen und alle anderen.
- Einen Weiterbau der A100 und den Neubau der Tangentialverbindung Ost (TVO) lehnen wir entschieden ab.
Und konkret?
- Wir brauchen eine umfassende ökologische Sanierung, deren Kosten jedoch angemessen sein müssen und nicht zu Lasten der Mieterinnen und Mieter gehen.
- Wir wollen einen Ausbau des Tram-Netzes. Zur Verbesserung der Verkehrsanbindung des Nord-Ostens an den Süd-Osten Berlins setzen wir uns für den Einsatz einer „Sofort-Grün“-Vorrangschaltung für die Tram-Linie M17 und deren Verlängerung bis zum Zwickauer Damm ein.
- Als kostengünstige Alternative zur A100-Verlängerung und zur TVO wollen wir die „Nahverkehrstangente“ auf dem Berliner Bahn-Außenring stufenweise realisieren, um die Ostbezirke Pankow, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick untereinander und mit dem BBI besser zu verbinden.






